Praca z procesem 1 Kopie.jpg

PROZESSORIENTIERTE PSYCHOLOGIE

Die Prozessorientierte Psychologie, auch Prozessarbeit genannt, ist die deutsche Übersetzung von Process Oriented Psychology (POP) oder Process Work. Begründer der Prozessarbeit ist Dr. Arnold Mindell, ...


Physiker und Analytiker des C.G.Jung Instituts, der diese psychotherapeutische Methode seit den 1970er Jahren konstant weiterentwickelt. Dank einer internationalen Gemeinschaft von Prozessarbeitern (Psychotherapeuten, Mediatoren und Fazilitatoren), die sich in der Prozessarbeit engagieren und auf verschiedenen Gebieten forschen, ist die Prozessorientierte Psychologie heute eine weltweit vertretene, sich dynamisch entwickelnde psychotherapeutische Methode. Sie wird u.a. in Polen, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Russland, Griechenland, Kroatien, Spanien, der Schweiz, Deutschland, den Niederlanden, Dänemark, Finnland, England und Irland, aber auch in den Vereinigten Staaten und Kanada, Japan, Korea, Indien, Australien und Neuseeland gelehrt und angewandt. Arnold Mindells Ziel war es, in der Lage zu sein, mit jeder menschlichen Erfahrung und mit jeder Person arbeiten zu können, egal aus welchem Teil der Welt sie/er stammt. Die neuen Arbeitsansätze, die er entwickelte, führten zu einer Erweiterung der Anwendungsgebiete in der Psychotherapie. Neben der Arbeit mit einzelnen Klienten, mit Beziehungen und Paaren, Familien und Gruppen beschäftigen sich die ProzessarbeiterInnen auch mit Fragen der Umwelt und der Politik, mit Krieg, Konflikten und diversen anderen Aspekten, die unsere Welt betreffen. Prozessarbeiter arbeiten mit Problemen und Traumata, körperlichen Symptomen und Krankheiten, mit Süchten, Träumen, veränderten und extremen Bewusstseinszuständen und spirituellen Erfahrungen. Sie arbeiten auch mit Sterbenden und Menschen im Koma, mit Künstlern, Musikern und Schauspielern, Politikern, Unternehmen und Organisationen, mit Menschen verschiedener sexueller Orientierung und Genderidentät (LGBTQ) sowie mit Obdachlosen und ethnischen Minderheiten.





DIE PROZESSARBEIT

Die Prozessorientierte Psychologie, auch Prozessarbeit genannt, ist die deutsche Übersetzung von Process Oriented Psychology (POP) oder Process Work. Begründer der Prozessarbeit ist Dr. Arnold Mindell, ...


Physiker und Analytiker des C.G.Jung Instituts, der diese psychotherapeutische Methode seit den 1970er Jahren konstant weiterentwickelt. Dank einer internationalen Gemeinschaft von Prozessarbeitern (Psychotherapeuten, Mediatoren und Fazilitatoren), die sich in der Prozessarbeit engagieren und auf verschiedenen Gebieten forschen, ist die Prozessorientierte Psychologie heute eine weltweit vertretene, sich dynamisch entwickelnde psychotherapeutische Methode. Sie wird u.a. in Polen, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Russland, Griechenland, Kroatien, Spanien, der Schweiz, Deutschland, den Niederlanden, Dänemark, Finnland, England und Irland, aber auch in den Vereinigten Staaten und Kanada, Japan, Korea, Indien, Australien und Neuseeland gelehrt und angewandt. Arnold Mindells Ziel war es, in der Lage zu sein, mit jeder menschlichen Erfahrung und mit jeder Person arbeiten zu können, egal aus welchem Teil der Welt sie/er stammt. Die neuen Arbeitsansätze, die er entwickelte, führten zu einer Erweiterung der Anwendungsgebiete in der Psychotherapie. Neben der Arbeit mit einzelnen Klienten, mit Beziehungen und Paaren, Familien und Gruppen beschäftigen sich die ProzessarbeiterInnen auch mit Fragen der Umwelt und der Politik, mit Krieg, Konflikten und diversen anderen Aspekten, die unsere Welt betreffen. Prozessarbeiter arbeiten mit Problemen und Traumata, körperlichen Symptomen und Krankheiten, mit Süchten, Träumen, veränderten und extremen Bewusstseinszuständen und spirituellen Erfahrungen. Sie arbeiten auch mit Sterbenden und Menschen im Koma, mit Künstlern, Musikern und Schauspielern, Politikern, Unternehmen und Organisationen, mit Menschen verschiedener sexueller Orientierung und Genderidentät (LGBTQ) sowie mit Obdachlosen und ethnischen Minderheiten.





PARADIGMA

Der Gruppenprozess ist ein Werkzeug der Prozessorientierten Psychologie zur Erforschung verschiedener, vor allem sozialer Themen. Das können Themen sein, die in der Öffentlichkeit, in den...


Medien oder unter Freunden diskutiert werden, aber auch Themen, die Dich persönlich interessieren, aber nicht nur Dich allein betreffen. Viele Menschen fürchten sich davor, kontroverse Themen zu diskutieren, weil sie Angst vor Missverständnissen, Konflikten und starken Emotionen haben. Im Allgemeinen neigen wir dazu, Konflikte zu vermeiden, und dennoch ist die Welt voller Kriege und Konflikte. Gruppenprozesse können uns helfen, mit sehr kontroversen Themen und Weltkonflikten umzugehen. Der beste Weg, Konflikte und Kriege zu verhindern, besteht darin, Konflikte auszutragen - aber bewusst, sagt Arnold Mindell, der Erfinder dieser Methode. Was genau bedeutet das? Während der Arbeit mit verschiedenen Gruppen auf der ganzen Welt bemerkte Mindell, dass die Menschen ihre Meinungen, und vor allem die damit verbundenen Emotionen und Werte oft nicht vollständig zum Ausdruck bringen. Sie hörten anderen Menschen nicht zu und konnten keine anderen Sichtweisen zulassen, weil sie weiterhin damit beschäftigt waren, ihre eigene Meinung zu verteidigen. Mindell unterstützte die Leute darin, alle Meinungen, Gefühle und Stimmen, auch die marginalisierten und nicht populären als Rollen auszudrücken und ermutigte sie, verschiedene Positionen auszuprobieren, um so ein größeres Bewusstsein des Themas und der darin existierenden Rang- und Machtstrukturen zu erlangen. Gruppenprozesse werden im Geiste der Tiefen Demokratie und mithilfe von Fazilitatoren (engl. Facilitator: Erleichterer) durchgeführt. Zu Beginn kann jede Person verschiedene Themen vorschlagen, die sie interessieren. Alle Themen werden aufgeschrieben, ein Thema durch Abstimmung ausgewählt und darüber diskutiert. Während der Diskussion bilden sich oft zwei Parteien, die das jeweilige Thema polarisieren. Die TeilnehmerInnen versuchen, alle damit verbundenen Positionen und Gefühle als Rollen zu verkörpern und auszudrücken. Die TeilnehmerInnen können die Seite wechseln und die Argumente und Werte der anderen Seite ausprobieren. Insbesondere die schwierigen und unangepassten, die merkwürdigen und widersprüchlichen Aspekte führen zu neuen Einsichten und einem besseren Verständnis des Ganzen. Jede Seite hat ihre spezifische Energie und Wahrheit, die die TeilnehmerInnen kennenlernen und bewusster in ihr Leben integrieren können.





WAS BEDEUTET PROZESS?

FAQ

Der Gruppenprozess ist ein Werkzeug der Prozessorientierten Psychologie zur Erforschung verschiedener, vor allem sozialer Themen. Das können Themen sein, die in der Öffentlichkeit, in den...


Medien oder unter Freunden diskutiert werden, aber auch Themen, die Dich persönlich interessieren, aber nicht nur Dich allein betreffen. Viele Menschen fürchten sich davor, kontroverse Themen zu diskutieren, weil sie Angst vor Missverständnissen, Konflikten und starken Emotionen haben. Im Allgemeinen neigen wir dazu, Konflikte zu vermeiden, und dennoch ist die Welt voller Kriege und Konflikte. Gruppenprozesse können uns helfen, mit sehr kontroversen Themen und Weltkonflikten umzugehen. Der beste Weg, Konflikte und Kriege zu verhindern, besteht darin, Konflikte auszutragen - aber bewusst, sagt Arnold Mindell, der Erfinder dieser Methode. Was genau bedeutet das? Während der Arbeit mit verschiedenen Gruppen auf der ganzen Welt bemerkte Mindell, dass die Menschen ihre Meinungen, und vor allem die damit verbundenen Emotionen und Werte oft nicht vollständig zum Ausdruck bringen. Sie hörten anderen Menschen nicht zu und konnten keine anderen Sichtweisen zulassen, weil sie weiterhin damit beschäftigt waren, ihre eigene Meinung zu verteidigen. Mindell unterstützte die Leute darin, alle Meinungen, Gefühle und Stimmen, auch die marginalisierten und nicht populären als Rollen auszudrücken und ermutigte sie, verschiedene Positionen auszuprobieren, um so ein größeres Bewusstsein des Themas und der darin existierenden Rang- und Machtstrukturen zu erlangen. Gruppenprozesse werden im Geiste der Tiefen Demokratie und mithilfe von Fazilitatoren (engl. Facilitator: Erleichterer) durchgeführt. Zu Beginn kann jede Person verschiedene Themen vorschlagen, die sie interessieren. Alle Themen werden aufgeschrieben, ein Thema durch Abstimmung ausgewählt und darüber diskutiert. Während der Diskussion bilden sich oft zwei Parteien, die das jeweilige Thema polarisieren. Die TeilnehmerInnen versuchen, alle damit verbundenen Positionen und Gefühle als Rollen zu verkörpern und auszudrücken. Die TeilnehmerInnen können die Seite wechseln und die Argumente und Werte der anderen Seite ausprobieren. Insbesondere die schwierigen und unangepassten, die merkwürdigen und widersprüchlichen Aspekte führen zu neuen Einsichten und einem besseren Verständnis des Ganzen. Jede Seite hat ihre spezifische Energie und Wahrheit, die die TeilnehmerInnen kennenlernen und bewusster in ihr Leben integrieren können.





WELTARBEIT (WORLDWORK)

Worldwork 1 Kopie.jpg

Die Welt ist ein Ort vieler Konflikte. Probleme wie Armut, Hunger, Migration oder Krieg gehören zur alltäglichen Realität vieler Menschen. Schnelle Veränderungen in der Technologie wirken auf uns und die...


Natur und führen dazu, dass wir uns in immer neuen Situationen zurechtfinden müssen. Macht es angesichts solcher Probleme überhaupt Sinn, an sich selbst zu arbeiten? Kann Psychotherapie uns dabei helfen, die Welt zu verändern? Die Prozessorientierte Psychologie bietet theoretische und praktische Konzepte, die die individuelle therapeutische Arbeit mit der Weltarbeit verbinden und dabei helfen, den globalen Wandel besser zu verstehen und zu unterstützen. POP betrachtet die Welt als einen Informationskanal, der uns Auskunft über uns selbst gibt. Wir wiederum sind ein Kanal für die Welt, durch den sie sich ausdrücken kann. Was bedeutet das? Wenn wir die Welt als einen Anthropos, einen riesigen lebenden Organismus begreifen, dann sehen wir, dass sie, wie wir selbst, voller Widersprüche und Probleme ist. Konflikte in der Welt spiegeln auf einer gewissen Ebene auch unsere eigenen internen Konflikte wider. Oft lässt sich nicht trennen, ob etwas nur unser persönliches Problem oder ein weltweites ist. Körperliche Symptome und Krankheiten hängen beispielsweise oft nicht nur mit unserem eigenen Lebensstil zusammen, sondern auch mit der Umgebung, in der wir leben, mit unseren Beziehungen und unserer Umwelt. Indem wir globale Probleme thematisieren und als Teil unserer selbst begreifen, können wir an ihnen arbeiten. Wenn wir beispielsweise Krankheiten oder Konflikte wie Rassismus, Frauen- und Fremdenfeindlichkeit oder Homophobie erleben, können wir dieser Erfahrung in uns bewusst folgen und dadurch neue Erkenntnisse über uns und die Welt gewinnen. Dadurch verändern wir nicht nur uns selbst, sondern auch das Bewusstseinsfeld der Welt. Die Prozessorientierte Psychologie kann uns auch helfen, die Rolle, die wir in dieser Welt einnehmen, besser zu verstehen und uns Wege zeigen, wie wir unseren individuellen Beitrag zum Wohl der Welt beisteuern können. Für manche mag es bedeuten, zu schreiben, zu lernen, zu malen, zu singen oder zu meditieren. Andere engagieren sich politisch oder sozial. Jeder Mensch hat seinen individuellen Weg und Platz im Universum.





Die Prozessorientierte Psychologie, auch Prozessarbeit genannt, ist die deutsche Übersetzung von Process Oriented Psychology (POP) oder Process Work. Begründer der Prozessarbeit ist Dr. Arnold Mindell, ...


Physiker und Analytiker des C.G.Jung Instituts, der diese psychotherapeutische Methode seit den 1970er Jahren konstant weiterentwickelt. Dank einer internationalen Gemeinschaft von Prozessarbeitern (Psychotherapeuten, Mediatoren und Fazilitatoren), die sich in der Prozessarbeit engagieren und auf verschiedenen Gebieten forschen, ist die Prozessorientierte Psychologie heute eine weltweit vertretene, sich dynamisch entwickelnde psychotherapeutische Methode. Sie wird u.a. in Polen, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Russland, Griechenland, Kroatien, Spanien, der Schweiz, Deutschland, den Niederlanden, Dänemark, Finnland, England und Irland, aber auch in den Vereinigten Staaten und Kanada, Japan, Korea, Indien, Australien und Neuseeland gelehrt und angewandt. Arnold Mindells Ziel war es, in der Lage zu sein, mit jeder menschlichen Erfahrung und mit jeder Person arbeiten zu können, egal aus welchem Teil der Welt sie/er stammt. Die neuen Arbeitsansätze, die er entwickelte, führten zu einer Erweiterung der Anwendungsgebiete in der Psychotherapie. Neben der Arbeit mit einzelnen Klienten, mit Beziehungen und Paaren, Familien und Gruppen beschäftigen sich die ProzessarbeiterInnen auch mit Fragen der Umwelt und der Politik, mit Krieg, Konflikten und diversen anderen Aspekten, die unsere Welt betreffen. Prozessarbeiter arbeiten mit Problemen und Traumata, körperlichen Symptomen und Krankheiten, mit Süchten, Träumen, veränderten und extremen Bewusstseinszuständen und spirituellen Erfahrungen. Sie arbeiten auch mit Sterbenden und Menschen im Koma, mit Künstlern, Musikern und Schauspielern, Politikern, Unternehmen und Organisationen, mit Menschen verschiedener sexueller Orientierung und Genderidentät (LGBTQ) sowie mit Obdachlosen und ethnischen Minderheiten.





TIEFE DEMOKRATIE

Die Welt ist ein Ort vieler Konflikte. Probleme wie Armut, Hunger, Migration oder Krieg gehören zur alltäglichen Realität vieler Menschen. Schnelle Veränderungen in der Technologie wirken auf uns und die...


Natur und führen dazu, dass wir uns in immer neuen Situationen zurechtfinden müssen. Macht es angesichts solcher Probleme überhaupt Sinn, an sich selbst zu arbeiten? Kann Psychotherapie uns dabei helfen, die Welt zu verändern? Die Prozessorientierte Psychologie bietet theoretische und praktische Konzepte, die die individuelle therapeutische Arbeit mit der Weltarbeit verbinden und dabei helfen, den globalen Wandel besser zu verstehen und zu unterstützen. POP betrachtet die Welt als einen Informationskanal, der uns Auskunft über uns selbst gibt. Wir wiederum sind ein Kanal für die Welt, durch den sie sich ausdrücken kann. Was bedeutet das? Wenn wir die Welt als einen Anthropos, einen riesigen lebenden Organismus begreifen, dann sehen wir, dass sie, wie wir selbst, voller Widersprüche und Probleme ist. Konflikte in der Welt spiegeln auf einer gewissen Ebene auch unsere eigenen internen Konflikte wider. Oft lässt sich nicht trennen, ob etwas nur unser persönliches Problem oder ein weltweites ist. Körperliche Symptome und Krankheiten hängen beispielsweise oft nicht nur mit unserem eigenen Lebensstil zusammen, sondern auch mit der Umgebung, in der wir leben, mit unseren Beziehungen und unserer Umwelt. Indem wir globale Probleme thematisieren und als Teil unserer selbst begreifen, können wir an ihnen arbeiten. Wenn wir beispielsweise Krankheiten oder Konflikte wie Rassismus, Frauen- und Fremdenfeindlichkeit oder Homophobie erleben, können wir dieser Erfahrung in uns bewusst folgen und dadurch neue Erkenntnisse über uns und die Welt gewinnen. Dadurch verändern wir nicht nur uns selbst, sondern auch das Bewusstseinsfeld der Welt. Die Prozessorientierte Psychologie kann uns auch helfen, die Rolle, die wir in dieser Welt einnehmen, besser zu verstehen und uns Wege zeigen, wie wir unseren individuellen Beitrag zum Wohl der Welt beisteuern können. Für manche mag es bedeuten, zu schreiben, zu lernen, zu malen, zu singen oder zu meditieren. Andere engagieren sich politisch oder sozial. Jeder Mensch hat seinen individuellen Weg und Platz im Universum.





"Eine tiefe Demokratie basiert auf dem Gefühl, dass die Welt uns hilft, unser vollständiges Selbst zu entfalten, und wir der Welt helfen, zu einem Ganzen zu werden." Arnold Mindell

DER GRUPPENPROZESS

Der Gruppenprozess ist ein Werkzeug der Prozessorientierten Psychologie zur Erforschung verschiedener, vor allem sozialer Themen. Das können Themen sein, die in der Öffentlichkeit, in den...


Medien oder unter Freunden diskutiert werden, aber auch Themen, die Dich persönlich interessieren, aber nicht nur Dich allein betreffen. Viele Menschen fürchten sich davor, kontroverse Themen zu diskutieren, weil sie Angst vor Missverständnissen, Konflikten und starken Emotionen haben. Im Allgemeinen neigen wir dazu, Konflikte zu vermeiden, und dennoch ist die Welt voller Kriege und Konflikte. Gruppenprozesse können uns helfen, mit sehr kontroversen Themen und Weltkonflikten umzugehen. Der beste Weg, Konflikte und Kriege zu verhindern, besteht darin, Konflikte auszutragen - aber bewusst, sagt Arnold Mindell, der Erfinder dieser Methode. Was genau bedeutet das? Während der Arbeit mit verschiedenen Gruppen auf der ganzen Welt bemerkte Mindell, dass die Menschen ihre Meinungen, und vor allem die damit verbundenen Emotionen und Werte oft nicht vollständig zum Ausdruck bringen. Sie hörten anderen Menschen nicht zu und konnten keine anderen Sichtweisen zulassen, weil sie weiterhin damit beschäftigt waren, ihre eigene Meinung zu verteidigen. Mindell unterstützte die Leute darin, alle Meinungen, Gefühle und Stimmen, auch die marginalisierten und nicht populären als Rollen auszudrücken und ermutigte sie, verschiedene Positionen auszuprobieren, um so ein größeres Bewusstsein des Themas und der darin existierenden Rang- und Machtstrukturen zu erlangen. Gruppenprozesse werden im Geiste der Tiefen Demokratie und mithilfe von Fazilitatoren (engl. Facilitator: Erleichterer) durchgeführt. Zu Beginn kann jede Person verschiedene Themen vorschlagen, die sie interessieren. Alle Themen werden aufgeschrieben, ein Thema durch Abstimmung ausgewählt und darüber diskutiert. Während der Diskussion bilden sich oft zwei Parteien, die das jeweilige Thema polarisieren. Die TeilnehmerInnen versuchen, alle damit verbundenen Positionen und Gefühle als Rollen zu verkörpern und auszudrücken. Die TeilnehmerInnen können die Seite wechseln und die Argumente und Werte der anderen Seite ausprobieren. Insbesondere die schwierigen und unangepassten, die merkwürdigen und widersprüchlichen Aspekte führen zu neuen Einsichten und einem besseren Verständnis des Ganzen. Jede Seite hat ihre spezifische Energie und Wahrheit, die die TeilnehmerInnen kennenlernen und bewusster in ihr Leben integrieren können.





Wenn Du mehr über die Prozessorientierte Psychologie erfahren möchtest, findest Du HIER eine interessante Auswahl an Büchern, Filmen und Artikeln.